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Freitag, 1. November 2013

Aus Weiß, mach Grün oder so

Ich weiß heute so gar nicht richtig was zu meinen Bildern erzählen soll, deswegen lass ich es einfach. Mir gefällt dieser VW in der zu sehenden Ausführung auf jeden Fall besser als in schnödem Weiß :o)





Die Bilder sind nur mit dem Smartphone aufgenommen.
Gesehen in Berlin-Friedrichshain in der Weserstraße.

Dienstag, 15. Oktober 2013

[Friedrichshain] Freudenberg-Areal

Vor einiger Zeit habe ich euch schon einmal das Freudenberg-Areal an der
Holtei-/ Boxhagener Straße vorgestellt. Heute war ich noch einmal dort und habe einige Eindrücke mitgebracht.
Um das Areal tobt weiterhin ein schwerer Kampf zwischen Anwohner und einer Investment-Gruppe.
Diese plant hier 600, für "normale" Menschen völlig unbezahlbare Luxuswohnungen zu bauen. Die Pläne sehen eine völlige Verbauuung des Geländes vor. Keine Grünflächen, kleine Spielplätze, unbezahlbarer Wohnraum, eine viel zu kleine Kita.
Allein die Infrastruktur wäre für diesen Zuwachs gar nicht ausgelegt. Dazu kommt die ohnehin schon sehr angespannte Wohnraumsituation in Berlin, besonders im Szene-Bezirk Friedrischshain.

Die Ideenwerkstatt Freudenberg-Areal kämpft gegen die Pläne der Investment Group und hat entsprechend alternative Bebauungspläne vorgelegt.

Aber nun genug erzählt, jetzt wird geguckt.

Wir betreten das Gelände an der Holteistraße:







Hier wurde bereits die erste Wohnung errichtet *g*. Die Idee gefällt mir. Minimalistisch eben, genau so wie der Friedrichshainer selbst:





Wo die vielen Reifen herkommen entzieht sich allerdings meiner Kenntnis:




Wer sie noch nicht kennt: Mein geliebtes Flohtaxi war natürlich auch wieder mit bei:


Und so verlasse wir das Gelände an der Boxhagener Straße. Ich hoffe sehr, dass es eine bessere Zukunft hat, als die ursprünglich geplante.





Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass mich keine persönlichen Gründe mit dem Freudenberg-Areal verbinden. Ich wohne weder im Bezirk, noch plane ich jemals dort zu wohnen. Ich arbeite weder für noch gegen die Investment Group.
Aber mich fasziniert die Solidarität, die dieses Areal verkörpert. Den Zusammenhalt der Menschen und die Kampfbereitschaft. Den Mut etwas nicht einfach hinzunehmen, sondern sich dagegen zu stellen. Ideen zu entwickeln, sich für diese einzusetzten. Etwas ändern wollen und dafür einstehen. Davor ziehe ich meinen Hut.

In diesem Sinne:
Wunderbare Grüße aus

Sonntag, 6. Oktober 2013

[Impressionen] From the easyside

Ich war heute an der East Side Gallery. Für Menschen, wie mich, die es gerne Bunt haben und gern an der Spree langschlendern ein unbedingtes Muss.

Die East Side Gallery ist das längste zusammenhängende Stück Berliner Mauer. Auf einer Länge von 1316 Metern wurde diese 1990 von 118 Künstlern wunderbar bemalt und in Szene gesetzt. 2009 erfolgte die Sanierung. Einfach ansehbar. So bekommt ein sehr dunkles Kapitel der Berliner Geschichte ein fröhlich, buntes Aussehen.

Detailierte Bilder der Gallery erspare ich euch, weil ich vor einiger Zeit mit Sternchen ja hier war. Die Bilder gibt es hier.  Ein paar Impressionen habe ich euch aber natürlich trotzdem mitgebracht.






Rechts der Ostteil, links gehts nach Westen.
Ist schon ein merkwürdiges Gefühl dort so lang zulaufen sich dabei durch den Kopf gehen zu lassen, was sich hier vor noch 25 Jahren tagtäglich abgespielt hat.

Diesem Musiker hier habe ich ein paar Augenblicke lang gelauscht. Beim Spielen hat man gemerkt, wie sehr er seine Musik liebt und dass er ein sehr lebensfroher Mensch ist.



Gegenüber der East Side Gallery befindet sich die O2-World, Arbeits- und Wirkungsstätte von Alba Berlin (Basketball), der Berliner Eisbären (Eishockey), sowie Ort vieler Konzerte.
Und davor wiederrum steht ein bunter Bär:


Und da wir uns ja an der Spree befinden gibt es auch Schiffe. Auf einem kann man sogar nächtigen. :o)






Und zum Schluss winkt die Coca-Cola-Family:



Die East Side Gallery befindet sich im Bezirk Friedrichshain. Sie "verbindet" die Oberbaumbrücke und den Ostbahnhof. Sie befindet sich in der Mühlenstraße.

Donnerstag, 5. September 2013

[50mm Himmel] 36 dreizehn

Diese Woche war am Himmel einiges los. Insgesamt sind 15 Bilder entstanden. Die Auswahl fiel mir wirklich sehr schwer. Meine eigene Vorgabe euch wöchentlich maximal 2 Bilder zu zeigen kann ich ohnehin nicht einhalten. *schäm*
Trotzdem viel Spaß mit

Pankow

Die folgenden beiden Bilder sind direkt nacheinadner und ziemlich nah beieinander aufgenommen worden. Fand ich total fazinierend.

Friedrichshain

Friedrichshain

Friedrichshain
Danke fürs Gucken. :o)

Wunderbare Donnerstagsgrüße aus

Samstag, 31. August 2013

[Shopping-Tipp] Bücher in Hülle und Fülle

Ich habe ja einige Macken und Ticks. Aber meine aller Größte Macke sind wohl meine Bücher. Ich liebe sie einfach!
Ihren Geruch (ja, der Geruch *schwärm*), ihr Aussehen, das Rascheln der Seiten. Und zum größten Teil natürlich auch ihren Inhalt.
Wer braucht Alkohol um vor der Welt zu fliehen, wenn er ein gutes Buch hat?

Wenn es mal nach Friedrichshain verschlägt und in der Nähe der Frankfurter Allee ist, der sollte unbedingt einen Abstecher zu Sparbuch machen.

Bei Sparbuch gibt es alles was das Bücherherz begehrt: Belletristik, Sach- und Fachbücher, Kinder- und Jugendliteratur, Fotobände, Kochbücher und und und. Alt und neu.


Und das alles für wahnsinnige 2 € das Stück

Wem das aber immernoch zu teuer ist, der dreht nach links um und ab in die nächste Querstraße, die Finowstraße, und geht einfach dort in den Zweitladen rein.



Dort kosten die Seitenschätze nur noch 1 €. Aber Vorsicht. Lieber etwas mehr Geld mitnehmen. Denn wer einmal ins Stöbern gekommen ist, hört so schnell nicht mehr auf. Unter 10 € gehe ich da nie raus. Und das auch nur, weil ich mich zusammen reiße. :o)

Bei Sparbuch kommen Berlin-Besucher, Bücher-Bummler und Buchstaben-Begeisterte auf jeden Fall auf ihre Koste.

Viel Spaß beim wunderbaren Bücher-Shoppen.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Gemeinsam gegen Immobilienhaie


Das Freudenberg-Areal ist die letzte große Baufläche im Bezirk Friedrichshain. Der Investor hat hier 550 völlig überteuerte Wohnungen geplant und das Gelände wird damit komplett verbaut. Grünfläche oder öffentliche Einrichtungen, wie z.B. Kitas oder Schulen sind nicht geplant Doch die Friedrichshainer wollen das nicht so hinnehmen und kämpfen.
Ich berichte deswegen über dieses Areal, weil es Solidarität, Gemeinschaft und Kampfbereitschafft symbolisiert, wie kaum ein anders Projekt.
Auf Block74 gibt es viele weiterführende Informationen rund um das Gelände und die Aktion "Neustart für das Freudenberg-Areal.




Und so entsteht hinter einem Bauzaun mal etwas ganz anderes als eine Baustelle:




Was dann in etwa so aussieht:



Grün? Braucht die Stadt nicht?


Das sehen die Anwohner anders!


Mich fasziniert, was ein Zusammenschluss von Menschen erreichen kann!

Das Freudenberg-Areal liegt an der Ecke Boxhagener Straße / Holteistaße und ist mit den Tramlinien M13 und 21 sowie der Buslinie 240 zuerreichen.

Literaturcommunity und Bücherforum BuecherTreff.de