Dienstag, 15. Oktober 2013

[Friedrichshain] Freudenberg-Areal

Vor einiger Zeit habe ich euch schon einmal das Freudenberg-Areal an der
Holtei-/ Boxhagener Straße vorgestellt. Heute war ich noch einmal dort und habe einige Eindrücke mitgebracht.
Um das Areal tobt weiterhin ein schwerer Kampf zwischen Anwohner und einer Investment-Gruppe.
Diese plant hier 600, für "normale" Menschen völlig unbezahlbare Luxuswohnungen zu bauen. Die Pläne sehen eine völlige Verbauuung des Geländes vor. Keine Grünflächen, kleine Spielplätze, unbezahlbarer Wohnraum, eine viel zu kleine Kita.
Allein die Infrastruktur wäre für diesen Zuwachs gar nicht ausgelegt. Dazu kommt die ohnehin schon sehr angespannte Wohnraumsituation in Berlin, besonders im Szene-Bezirk Friedrischshain.

Die Ideenwerkstatt Freudenberg-Areal kämpft gegen die Pläne der Investment Group und hat entsprechend alternative Bebauungspläne vorgelegt.

Aber nun genug erzählt, jetzt wird geguckt.

Wir betreten das Gelände an der Holteistraße:







Hier wurde bereits die erste Wohnung errichtet *g*. Die Idee gefällt mir. Minimalistisch eben, genau so wie der Friedrichshainer selbst:





Wo die vielen Reifen herkommen entzieht sich allerdings meiner Kenntnis:




Wer sie noch nicht kennt: Mein geliebtes Flohtaxi war natürlich auch wieder mit bei:


Und so verlasse wir das Gelände an der Boxhagener Straße. Ich hoffe sehr, dass es eine bessere Zukunft hat, als die ursprünglich geplante.





Zum Schluss möchte ich noch anmerken, dass mich keine persönlichen Gründe mit dem Freudenberg-Areal verbinden. Ich wohne weder im Bezirk, noch plane ich jemals dort zu wohnen. Ich arbeite weder für noch gegen die Investment Group.
Aber mich fasziniert die Solidarität, die dieses Areal verkörpert. Den Zusammenhalt der Menschen und die Kampfbereitschaft. Den Mut etwas nicht einfach hinzunehmen, sondern sich dagegen zu stellen. Ideen zu entwickeln, sich für diese einzusetzten. Etwas ändern wollen und dafür einstehen. Davor ziehe ich meinen Hut.

In diesem Sinne:
Wunderbare Grüße aus

Freitag, 11. Oktober 2013

Eine Eichhorn-Geschichte

Es war einmal ein kleines Eichhörnchen. Das nannten alle Squirrel.



Squirrel war aber kein normales Eichhörnchen. Sondern ein bücherverschlingendes. Und ein sehr Wortgewantes daszu. Nun geschah es im Oktober des Jahres 2013, dass der Sommer ging und der Herbst kam
Aber anstatt, wie die anderen Eichhörnchen Eicheln und Nüsse für den Winter zu suchen und zusammen,


fing Squirrel an zu greinen. Es verstand nicht, waurm sein geliebter Sommer nun zu ende sein soll. So sah es die Schönheit des Herbstes nicht.











Ich glaube, es wollte sie auch gar nicht sehen. Es mochte den Herbst einfach nicht.
Er war ihm  zu kalt und zu nass


Und so verkroch sich Squirrel immer tiefer und tiefer in seinem SUB. Den Bücher hatte das liebe Squirrel das ganze Jahr über fleißig gesammelt.
Zum Glück gab es ganz viele liebe Menschen, die sich zu einer Vereinigung, die AnonymenBücherSüchtigen (kurz ABS) zusammengeschlossen hatten und dem Eichhörchen Geschellschaft leisteten und es immer wieder aufmunterten. Squirrel mochte den Herbst dadurch natürlich nicht mehr, aber er war auf jeden Fall besser auszuhalten.
Liebes Eichhörnchen, ärgere dich nicht, der nächste Sommer kommt bestimmt. Bisdahin verkürze dir die Zeit mit guten Büchern.


Und die Moral von der Geschicht?
Eichhörnchen mögen den Herbst halt nicht.

Ähm ja, entschuldigt diesen kurzen literarischen Erguss, aber irgendwie hats mich heute gepackt.
Auch die schlechte Bildqualität bitte ich zu entschuldigen. Der Wind war heute arg streng, aber ich wollte, diese Bildergeschichte heute noch fertig bekommen.

In diesem Sinne 
wunderbar herbstliche Grüße aus

Sonntag, 6. Oktober 2013

[Impressionen] From the easyside

Ich war heute an der East Side Gallery. Für Menschen, wie mich, die es gerne Bunt haben und gern an der Spree langschlendern ein unbedingtes Muss.

Die East Side Gallery ist das längste zusammenhängende Stück Berliner Mauer. Auf einer Länge von 1316 Metern wurde diese 1990 von 118 Künstlern wunderbar bemalt und in Szene gesetzt. 2009 erfolgte die Sanierung. Einfach ansehbar. So bekommt ein sehr dunkles Kapitel der Berliner Geschichte ein fröhlich, buntes Aussehen.

Detailierte Bilder der Gallery erspare ich euch, weil ich vor einiger Zeit mit Sternchen ja hier war. Die Bilder gibt es hier.  Ein paar Impressionen habe ich euch aber natürlich trotzdem mitgebracht.






Rechts der Ostteil, links gehts nach Westen.
Ist schon ein merkwürdiges Gefühl dort so lang zulaufen sich dabei durch den Kopf gehen zu lassen, was sich hier vor noch 25 Jahren tagtäglich abgespielt hat.

Diesem Musiker hier habe ich ein paar Augenblicke lang gelauscht. Beim Spielen hat man gemerkt, wie sehr er seine Musik liebt und dass er ein sehr lebensfroher Mensch ist.



Gegenüber der East Side Gallery befindet sich die O2-World, Arbeits- und Wirkungsstätte von Alba Berlin (Basketball), der Berliner Eisbären (Eishockey), sowie Ort vieler Konzerte.
Und davor wiederrum steht ein bunter Bär:


Und da wir uns ja an der Spree befinden gibt es auch Schiffe. Auf einem kann man sogar nächtigen. :o)






Und zum Schluss winkt die Coca-Cola-Family:



Die East Side Gallery befindet sich im Bezirk Friedrichshain. Sie "verbindet" die Oberbaumbrücke und den Ostbahnhof. Sie befindet sich in der Mühlenstraße.

Freitag, 4. Oktober 2013

[50mm Himmel] 40 dreizehn








... musste letzte Woche ja leider ausfallen. Ich weiß, Himmel ist immer und überall. Aber ehrlich gesagt hatte ich mit krakem Kind einfach keine Nerven und auch keine Lust zum Knipsen, bearbeiten, hochladen und online stellen. Da bin ich etwas eigen. ;o)
Dafür gibt es diese Woche wieder schönen Himmel. Wie immer mit 50mm Brennweite.
Viel Spaß!


Strahlenster Sonnenschein am Tag der deutschen Einheit:



Wunderbar himmlische Grüße aus

Dienstag, 1. Oktober 2013

Herbstimpessionen, die Zweite

Letzte Woche musste ich diesen Blog wegen Krankheit vorübergehend schließen. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die ganzen gemeingefährlichen Viren ins WWW gekommen wären.
Im Ernst: Kind Nr. 2 kränkelte fleißig vor sich hin und benötigte strengste mütterliche Fürsorge.
Aber nun starten wir wieder voll durch. *Hauruck* Und da die Sonne heute so schon scheint, habe ich euch nochmals auf einen Herbstspaziergang mitgenommen. Ist es nicht schön, wenn die Luft so herrlich kühl und frisch ist? :o) Jaja, liebe Sommerliebhaber: eure Zeit ist vorbei. Nun sind die Herbstkinder dran.














Und wie das nun mal so ist, muss es immer einen geben, der es besser weiß. Und so strahlt diese Sonnenblume noch fröhlich vor sich hin.


In diesem Sinne:
Eine wunderbare Woche aus

Literaturcommunity und Bücherforum BuecherTreff.de